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Gedenkfeier aus Anlass des Volkstrauertages auf dem Soldatenfriedhof Budaörs und dem jüdischen Friedhof Budapest | |
Am Sonntag, 15. November 2015, fand auf dem deutsch-ungarischen Soldatenfriedhof in Budaörs die alljährliche Gedenkfeier anlässlich des deutschen Volkstrauertages statt. | |
Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Ungarn, Herr Dr. Heinz-Peter Behr, bat zu Beginn der Veranstaltung um eine Schweigeminute für die Opfer der schrecklichen Geschehnisse in Paris und gedachte in seiner Rede der vielen Millionen Toten von Kriegen und Gewaltherrschaften der Vergangenheit aber auch der Gegenwart. Weiterhin hob er hervor, dass die vielen Flüchtlinge weltweit heute eine globale Herausforderung darstellen, der nur mit Solidarität und Menschlichkeit begegnet werden kann. Diese Gedanken wurden vonPetra Óvári und Lisa van der Looij, zwei Schülersprecherinnen des Thomas-Mann-Gymnasiums Budapest aufgenommen und fortgeführt. | |
Neben Vertretern des ungarischen Verteidigungs- und Außenministeriums sowie der ungarischen Streitkräfte und des NATO Centre of Excellence for Military Medicine, waren Repräsentanten des Budapester Militärattachécorps, von Reservisten- und Ehemaligenverbänden, der Kirchen, der umliegenden Gemeinden, der deutschen Minderheitenvertretungen sowie weiterer Interessenverbände anwesend und legten Kränze nieder. | |
Im Anschluss fand eine stille Kranzniederlegung auf dem jüdischen Friedhof in der Kozma Utca in Budapest statt. Dort wurde insbesondere der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht. Rabbi Zoltán Radnóti, Vertreter des Verbandes jüdischer Gemeinden in Ungarn (MAZSIHISZ), und der Pfarrer der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde Budapest, Johannes Erlbruch, sprachen am jüdischen Ehrenmal Gebete. | |